06.06.2026
Düstere Fairytale Fantasy mit einem Schuss Humor scheint anzukommen. Im 2. Monat auf der Phantastik-Bestenliste hat Tom und Stephans Roman zur Frage, was nach dem Happy End von Königin Schneewittchen eigentlich passierte den 1. Platz der Juni-Liste erreicht.
In einer Welt, in der alle Märchenfiguren versammelt sind, geht das Leben nach dem „… und wenn sie nicht gestorben sind“ weiter. Schneewittchen hat als weiße Kaiserin die Macht an sich gerissen und überzieht das Land mit Krieg, um allen die Magie zu rauben. Allein Streich, der tapfere Schneider, und seine Rebellen stellen sich ihr entgegen. Doch sie scheitern – und nur sein Neffe, völlig magielos, überlebt. Jetzt muss er Verbündete suchen, um seinen Onkel zu rächen und die grausame Herrschaft Schneewittchens zu beenden.
„Wer die andere Bücher von T. S. Orgel wie »Die Blausteinkriege« oder »Orks vs. Zwerge« bereits kennt, weiß, dass die beiden wenig für strahlende Helden in weißer Rüstung übrig haben. Auch in »Deadly Ever After – Blut und Schnee« ist deutlich spürbar: Fantasy darf weh tun, dreckig sein und Konsequenzen haben. »Deadly Ever After – Blut und Schnee« eine düstere Mischung aus Märchen, Fantasy und Abenteuerreise – unterhaltsam und mit genau der richtigen Portion Grausamkeit. Wer Lust auf eine kurzweilige, märchenhafte Welt hat, die zeigt, dass Macht jeden korrumpieren kann – egal wie "märchenhaft" die eigene Reise mal gestartet sein mag – und und in der Helden nicht immer strahlende Idealbilder sind, wird hier definitiv fündig. "